FSV Leimbach 1912 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga Westthüringen, 15.ST (2015/2016)

FSV Leimbach   Tabarzer SV
FSV Leimbach 1 : 0 Tabarzer SV
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Kreisoberliga Westthüringen   ::   15.ST   ::   08.11.2015 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Chris Storch

Assists

Christian Ott

Gelbe Karten

Marko Sinn, Julian Senf, Florian Höhn

Zuschauer

105

Torfolge

1:0 (16.min) - Chris Storch (Christian Ott)

*** Endlich ein Sieg ***

Um es vorwegzunehmen, es waren Zentnerlasten die spürbar von allen Spielern, Trainern und Zuschauern des FSV Leimbach nach dem 1:0 Heimsieg gegen Mitaufsteiger Tabarzer SV abfielen. Zuviele Fragezeichen gab es vor diesem enorm wichtigen Spiel. Wie hatte es die Mannschaft z.B. verkraftet, den Pflichttermin am Vorabend als Nominierte beim Sport-und Presseball wahrgenommen zu haben oder wieviel vom sang- und klaglosen Pokalaus gegen den gleichen Gegner steckte noch in den Köpfen. Zuerst zu ihrem Spiel fanden zweifelsohne die Gäste, die sofort das Heft des Handelns in die Hände nahmen und Druck aufs FSV-Tor ausübten. Es dauerte eine Weile bis die FSV-Abwehr ihre Zuordnung gefunden hatte und die Gäste aus dem Kreis Gotha verbuchten da schon ihre erste gute Möglichkeit, bei der FSV-Keeper Max Ziert bereits sein ganze Können aufbieten musste, um die frühe Gästeführung zu verhindern. Doch allmählich war der Kampfgeist bei unseren Jungs geweckt. Sie gingen nun forscher und aggressiver in die Zweikämpfe und hatten auch offensiv zu ihrem Spiel gefunden. Nach 16. Minuten überlistete der gutspielende Christian Ott die Abseitsfalle der Tabarzer und spielte einen schönen Pass auf Chris Storch, der den Ball mit viel Übersicht über den herauslaufenden SV-Torhüter hob und zum enorm wichtigen Führungstreffer für die Blau-Gelben traf. Man spürte förmlich wie dieses Tor unsere Spieler motivierte. Immer wieder angetrieben von den formverbesserten Florian Höhn, Frank Hartung und Chris Storch, wurden die entscheidenden Zweikämpfe gewonnen und im Angriff zahlte sich das Experiment aus, mit Ronny Maynicke und Christopher Weber zwei einsatzstarke und athletische Stürmer von Anfang an zu bringen. Defensiv stand man recht sicher, ein Verdienst der Abwehrreihe um Sebastian Becher, Christian Thümer und Matthias Rahnfeld, jedoch musste man gerade bei den gefährlichen langen Bällen der Gäste auf ihre Sturmspitzen immer wieder höllisch aufpassen, nicht umsonst hatten die Tabarzer schon 17 Punkte auf ihrem Konto. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte unsere Mannschaft dann durch Kapitän Frank Hartung, der nach einem schönen Angriff alleine auf den Gästekeeper zulief, aber den Ball überhastet am langen Pfosten vorbeischob. So blieb es beim knappen 1:0 für unsere FSV-Mannschaft zur Halbzeit, eine engagierte und gute Vorstellung mit einem Manko, das man nicht frühzeitig das wichtige 2:0 nachlegte. Nach dem Pausentee ein ähnliches Bild. Es war nicht die ganz große spielerische Klasse von beiden Mannschaften, das Spiel lebte eher von seiner Spannung, von rassigen Zweikämpfen die jedoch nur selten die Grenze der Fairness überschritten. Irgendwie hatte man das Gefühl das unsere Elf mehr Feuer, mehr Leidenschaft und Kampfgeist als in den letzten Woche in die Waagschale warf und somit den Gegner etwas überraschte. Dieser Tick größeren Einsatzwillen war wohl auch der kleine Vorteil unserer Spieler gegenüber den immer wieder gefährlichen Tabarzer SV. Und verbunden mit diesem Einsatz war auch spielerisch ein Fortschritt zu den letzten Spielen erkennbar. Gerade Christian Ott, Florian Höhn und Chris Storch kurbelten unermüdlich das Offensivspiel an, aber auch Erik Lipp steigerte sich in der zentralen defensiven Mittelfeldposition nach schwachen ersten 20 Minuten enorm, so daß die Gäste es schwer hatten, sich größere Möglichkeiten herauszuspielen. So hatte wiederum Frank Hartung eine sehr gute Möglichkeit, in der er wiederum freistehend den Ball nicht im Gästetor unterbringen konnte. Jonas Mikuletz sorgte nach seiner Einwechslung ebenfalls für frischen Schwung, seinen Rückpass nach erfolgreichem Solo traf der fleissige Christopher Weber jedoch nicht richtig, so daß das Spiel bis zum Schlusspfiff sehr spannend blieb. Und als ein Gästespieler aus Nahdistanz zum Schuss kam und sein Versuch an die Latte des FSV-Tores knallte, hatte unsere Mannschaft seit langer Zeit mal wieder das Glück auf ihrer Seite. Und dieses Glück hatte sie sich auch verdient, nachdem sie es lediglich versäumt hatte, den Sack mit einem zweiten Tor früher zuzubinden. So mussten die vielen FSV-Fans bis zur letzten Sekunde zittern, umso größer war der Jubel nach dem Abpfiff und die Gewissheit, diese endlos lange schwarze Serie mit diesem knappen, aber verdienten 1:0 gegen den Tabarzer SV beendet zu haben.


Fotos vom Spiel


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